Dr. med. univ. Thomas Wochele – Thoma

Schon früh in meiner Tätigkeit im „Gesundheitssystem“ habe ich häufig Menschen erlebt,  die von unterschiedlichsten Symptomen geplagt waren, und nach gründlicher Untersuchung durch kompetente Ärzte mit der vermeintlichen „Frohbotschaft“ : „Es ist alles in Ordnung, sie haben nichts“ entlassen wurden. Häufig wurde noch empfohlen, einen Arzt für Psychiatrie oder einen Psychotherapeuten aufzusuchen was manchmal eher als „abgeschoben werden“ erlebt wurde, "schließlich bilde man sich die Symptome ja nicht ein, oder sei gar verrückt!"

Solche Situationen waren häufig die Folge von Missverständnissen und unterschiedlichen Vorstellungen von Krankheit und Gesundheit.

Nachdem ich diese Situationen schon als Student sehr unbefriedigend und belastend erlebt habe, suchte ich sehr früh Antworten in der Komplementärmedizin. Ich absolvierte eine sehr umfassende Ausbildung in Traditioneller Chinesischer Medizin.

Als Komplementärmediziner behandle ich sehr viele Patienten die genau solche Erfahrungen gemacht haben. Andere Patienten fühlten sich von „der Schulmedizin“ wegen "unheilbarer Krankheiten" aufgegeben und suchten Hilfe in der Komplementärmedizin.

Lange Zeit versuchte ich Wege zu finden, die konventionelle Medizin mit der komplementären Medizin zu verknüpfen und vor allem unseriöse alternativmedizinische Angebote von seriösen Angeboten zu unterscheiden. Dafür fand ich gute Unterstützung durch das Kolleg für Gesundheit und Entwicklung, wo meine Neugier für die psychischen Seiten von Krankheiten geweckt wurde (www.inter-uni.net).

Schließlich absolvierte ich auch eine Psychotherapie Ausbildung, dadurch gelang es mir ein ganzheitliches Verständnis von Krankheiten zu entwickeln. Inzwischen stehe ich auch kurz vor dem Abschluss meiner Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin.

Mir ist heute klar, dass es eine lange Tradition in der Medizin war, den Körper von der Psyche getrennt zu sehen und zu behandeln.

Erst in den letzten Jahrzehnten (in der Medizin manchmal eine kurze Zeit)  hat sich die Einsicht durchgesetzt, dass jede Krankheit „psychosomatisch“ zu sehen ist, weil Psyche und Körper eben nicht zu trennen sind.

So haben vermeintlich „klassisch körperliche Krankheiten“ wie Diabetes, Herzkrankheiten, Krebserkrankungen, Allergien etc. häufig eine starke Wirkung bzw. Wechselwirkung mit der Psyche.

Umgekehrt treten bei Menschen, die unter vermeintlich „klassischen psychischen Krankheiten“ leiden, viel häufiger körperlichen Krankheiten auf die oft nicht ausreichend behandelt werden.

Nach einer langen Suche nach der „richtigen Medizin“ bin ich heute davon überzeugt, Ihnen einen seriösen Zugang zu ihren Problemen im Sinne einer Ganzheitsmedizin anbieten zu können.

Gerne stelle ich Ihnen auch meinen Lebenslauf zu Verfügung, damit Sie sich einen Eindruck machen können, durch welche Qualifikationen und Erfahrungen sich mein heutiges Verständnis von Gesundheit, Krankheit und Behandlung entwickelt hat.